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Tag: büttiker

tagwerk.






das endliche und das unendliche eines wortes zu erfassen, ist ein zeitloses tagwerk.



marianne büttiker




m. 03.01.2009, 10.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL

vielleicht.





vergangen. vielleicht waren wir einfach zeitgeschwister, ich und du in einer aussergewöhnlichen lebenslage. doch wer kann diese so bestimmen, dass sie nicht jeden tag doch stattfindet und wir sagen können, dass alltage nicht existieren, weil heute ein anderes heute ist…



marianne büttiker




 

m. 21.08.2008, 12.18 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

farbnuancen.



dort, wo die zeiten keine zeiten mehr waren, sondern zwei ufer, zwischen denen die weite sich ausdehnte, so dass ein zwischenraum entstand, in dem die linie ein ufer war, und das andere ufer gleichzeitig in seiner parallele den horizont konturierte, war etwas leicht schwebendes als klang hörbar. es waren vielleicht diese farbnuancen, die die tage verlassen hatten, um in den zwischenzeilen einen garten anzulegen, der den dingen der zeit eine pause ermöglichte. sie waren in ihrem fadenkreuz auf der anderen seite der zeit verknüpft. ich folgte dieser verknüpfung und fand die dinge in sich ruhend unter dem schnee liegen. wie seltsam, im sommer lag schnee über den dächern. das licht hatte ihn zu einem schleier verwoben.



marianne büttiker



 

m. 16.11.2007, 12.03 | (0/0) Kommentare | TB | PL

der geeignete begleiter.





welch unmögliches verlangen! und doch, verstand war nicht der geeignete begleiter. vielmehr war es das staunen und der unstillbare hunger zu finden, was ein leben ausmacht.



marianne büttiker


 

m. 04.09.2007, 07.32 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

zwischen den wellen.





windwechsel




wenn du genau hinhörst,
ist es still zwischen den wellen.
ein klirren nur, in den steinen,
wenn der schaum sich zurückzieht,
ein zischen, wenn sie zusammenschlagen,
auf sich zurückgeworfen.
die möwen schreien,
der mond,
in seinem rund verblassend,
ein weisser hauch am abendhimmel.


es ist meer, sagte ich zu dir, und ich las wieder eine zeile dazu, bevor ich in seinen wogen aus kaleidoskopischen bilderdrehbüchern ein- schlief. die möwe, ihr körper leuchtete in der sonne. sie blieb weiss, ihr gefieder spiegelte weder das meer, noch das himmelblau. nur die spitzen der flügel berührten beides, tippten an den horizont. sie wendete vor dem mond und flog an ihm vorbei und entschwand aus diesem augenblick ausschnitt.

marianne büttiker




 

 

m. 26.07.2007, 12.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL



kommentare.
marianne:
so wahr!
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eva:
das wäre mal eine abwechslung, indeed ... "se
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Gerhard:
Hallo Marianne, einmal ein Liebesgedicht ganz
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Quer:
Wunder-, wunderschön ist es, dieses Tulpenfot
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monika:
... ach, wie schade, dass ich das erst jetzt
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